Home Das sind wir Unsere "gute Stube" Unsere Zwergkaninchen AKTUELLE WÜRFE !!! Abgabetiere/Notfelle !!! Urlaubsbetreuung Abgabehinweise Geburt & Aufzucht Pfiffige Tiernamen Haltung, Pflege uvm. Beratungsgespräch Büchertipps Kontakt / Impressum Datenschutz Gaestebuch
© by Sabine Landeck
Sabines-Zwergenstuebchen Zwergkaninchen-Hobbyzucht in 59174 Kamen
Wenn ein Kaninchen angeschafft werden soll, gibt es viele Dinge zu beachten: Was sollte ich vor dem Kauf unbedinngt wissen? Wo kaufe ich meinen neuen Mitbewohner am besten?   Männchen/ Weibchen oder beides?  Innenhaltung oder Außenhaltung? Wie gestallte ich das neue Heim der Ninchen?  Welches Zubehör ist sinnvoll?  Streu, Stroh oder Pelletts... was soll ich nehmen?  Was frißt ein Kaninchen?  Wie muß ich es Pflegen?  Wie Beschäftige ich mich mit dem Zwerg?  uvm.  An dieser Stelle möchte ich versuchen einige dieser Fragen zu beantworten. Natürlich kann ich aber nur von meinen  persönlichen Erfahrungen berichten. (Ich Übernehme also keine Garantie für die Vollständigkeit oder Richtigkeit der hier  gemachten Angaben) Für Anregungen, Lob und selbstverständlich auch Kritik bin ich aber jederzeit dankbar.   Wenn darüber hinaus noch Fragen offen geblieben sind einfach anrufen oder mailen.   Ich helfe gerne weiter, wenn ich kann... :o)   ....sollte man einige wichtige Dinge über Zwergkaninchen wissen !!! 1. Beim Händler/Vorbesitzer   Ein Zwergkaninchen sollte nicht jünger als 7-8 Wochen sein wenn es von seiner Mutter getrennt wird. Denn erst in  diesem Alter sind die kleinen Racker selbstständig genug um ohne die Mutter auszukommen. Bitte unterstützen sie  keine Händler die jüngere Fellnasen verkaufen. Sie sind verantwortnungslos! Natürlich sehen die winzig, kleinen  Babys noch viel niedlicher aus, aber sie sind meist öfters Krank und Verhaltensgestört. Schauen sie sich genau an wie  und wo die Tiere bislang gelebt haben. Macht alles einen sauberen Eindruck? Sehen ALLE Tiere gesund und munter  aus? Gibt der Händler/Vorbesitzer bereitwillig Auskunft auf alle Fragen? Wie groß sind die Eltern der Jungtiere und wie  Verhalten sich diese? (Das Verhalten kann bei Zwergkaninchen vererbt werden) Wie lang sind die Ohren des  Zwergkaninchens? (Von der Ohrlänge lässt sich die zu erwartene Größe, des ausgwachesen Kaninchens ableiten.)   Ein gesundes Kaninchen ist munter, lebhaft und reagiert auf seine Umwelt. Es hat klare, leuchtende Augen und eine  trokene Nase. Ohren und After sind sauber. Es hat dichtes, glänzenden Fell das in die Ausgangsposition zurückspringt,  wenn man das Tier gegen den Strich streichelt. Der Bauch ist weich und die Flanken sind nicht eingefallen.   2. Ein Kaninchen braucht Artgenossen! Damit sich ein Kaninchen rundum wohl fühlt braucht es auf jeden Fall einen Artgenossen. Kein anderes Tier, auch  nicht das oftmals empfohlende Meerschweinchen oder der Mensch, kann ihn ersetzten!!! Wer schon einmal zwei sich  gegenseitig leckende/miteinander kuschelnde Kaninchen beobachtet hat, weiß was ich meine. Trotzdem gibt es einige  wichtige Dinge die unbedingt beachtet werden sollten. Mehr dazu weiter unten auf dieser Seite: "Besser zu Zweit..."   3. Ein Kaninchen braucht viel Auslauf   Das ein Kaninchen einen großen Käfig braucht, halte ich so nicht für ganz richtig. Wenn man dem Kaninchen täglich  über mehrere Stunden hinweg Freilauf bieten kann, kommt es auch mit einem kleineren Käfig für die verbleibene,  kurze Zeit klar. Wer also eine kleine Wohnung hat und nicht über genug Platz für einen geräumigen Käfig verfügt, muß  nicht zwangsläufig auf ein Kaninchen verzichten, wenn er ihm ansonsten viel Freilauf in der Wohnung bieten kann.  Natürlich muß dafür Sorge getragen werden, das dem Racker keine Stomkabel oder ähnliches gefährlich werden  können. Außerdem besteht auch noch die möglichkeit die Unterkunft platzsparend in die Höhe zu Bauen. Dazu einfach  zwei Käfige übernander stellen und miteinander so verbinden, das ein selbstständiges auf und ab Hoppeln möglich  wird. Im Internet gibt es viele Seiten mit Bauanleitungen. Generell gilt aber natürlich: Je größer desto Besser. Wenn  dann noch die Möglichkeit besteht, dem Zwerg auch mal frische Luft zu gönnen, ist das Kaninchenglück schon fast  Perfekt.  Es gibt viele Möglichkeiten ein Kaninchen zu kaufen:   · Im Zoofachgeschäft,   · beim Züchter   · aus privater Hand,   · oder aus dem Tíerheim bzw. aus zweiter Hand.    Fast alle diese Möglichkeiten haben Vor- und Nachteile.    · Im Zoofachgeschäft bekommt man neben dem Tier meist auch alles Zubehör was man für das Kaninchen braucht, viel  Fachliteratur und in der Regel auch eine gute Beratung. Allerdings weiß man nicht woher das Tier stammt und vor allem  was es zuvor erlebt hat. Stammt der Zwerg aus einer "Massenproduktion" hat er in der Regel noch nie wirklich kontakt  zum Menschen gehabt. Wenn´s ganz schlecht läuft, wird ein solcher Zwerg bissig, in der Regel aber werden diese  Mümmelmänner nie wirklich Zahm. Denkbar wäre allerdings auch, das die Wackelnäschen aus einer Heimtier-  Zufallsverpaarung stammen. Diese Tiere werden zwar meist bis zur Abgabe in der Zoohandlung gehegt und gepflegt,  aber bei beiden Möglichkeiten bleibt der Umstand das die Tiere 1. viel zu früh von der Mutter getrennt werden (die  Zoohandlung nimmt die Tiere nur im alter von 5- max. 6 Wochen, denn dann sind die Racker noch schön klein und  niedlich und die verkaufschancen höher) und 2. dem Stress in der Zoohandlung selbst ausgesetzt sind: Das ständige  anfassen/streicheln der zahlreichen Kunden, die oft laute, hecktische Umgebung, die ständig wechselnde  Gruppensituation... usw. Oft schon habe ich gehört (und auch selbst zweimal die Erfahrung gemacht) das die Tiere  später aggressiv geworden sind. Das heißt aber nicht, das dies immer so sein muss: Unser erstes Kaninchen -Klopfer-  haben wir seinerzeit ebenfalls in der Tierhaltung gekauft. Und er war super lieb!!! Fazit: Man muß mit allem rechnen:  Positiv wie Negativ.   · Auch unter den Züchtern gibt es große Unterschiede: Solche die aus liebe zum Tier Züchten, solche die irgendwelche  Rassemerkmale züchten (meist im Verein anzutreffen) und andere die glauben das große Geld machen zu können.  Wenn man das wohl der Tiere (Tierarztkosten, Impfen, ausgewogene Ernährung und Auslaufmöglichkeiten)  zurückstellt, kann man das vielleicht sogar... Wenn man den Züchter gut beobachtet und auch die  Haltungsbedienungen genau unter die Lupe nimmt, weiß man recht schnell wen man da vor sich hat. Bei  verantwortungsvollen Züchtern leben die Tiere in großzügigen gut belüfteten Boxen/Käfigen. Hier wird auf die  Ernährung, Zuchtpausen, und die Gesundheit der Tiere geachtet. Der Züchter geht mit seinen Tieren liebvoll um und  auch die Tiere sind an Menschen insbesondere an den Züchter gewöhnt. Selbstverständlich gibt der gute Züchter dem  Käufer gern Auskunft über die Tiere und zur Haltung im allgemeinen und besonderen... Er fragt seinerseits aber auch  viel. Schließlich will er sicher gehen ein gutes Heim für seine Lieblinge gefunden zu haben. Ein guter Züchter spricht  eben einfach gern über sein Hobby... ;o)   · Aus privater Hand sind es oftmals "ungeplante Unfälle" die es weiter zu vermitteln gilt. Diese Tiere sind in der Regel  sehr liebevoll aufgezogen aber Krankheiten oder Fehlbildungen (z.b. Überbiss etc.) werden hier nur selten erkannt.  Auch wird das Geschlecht des Ninchens oftmals falsch gedeutet, so das sich später zuhause die Schwestern also  Pärchen entpuppen. Schnell findet man sie dann ebenfalls in der Situation privater Verkäufer zu sein. Zu allem  Überfluss dann evtl. auch noch Inzucht..?!?!   · Im Tierheim kann man einer armen, verlassenen Kreatur eine zweite Chance geben. Zunächst erst mal ein sehr guter  Gedanke!!! Aber auch hier gibt es Für- und Wieder ´s. Auch hier weiß man in der Regel nicht was der Zwerg in seinem  leben schon alles mit gemacht hat. Wem er gehörte, wie er gelebt hat, usw. Verhaltensstörungen wie z.b. Bissigkeit  können u.U. die Folge sein. Dafür sind die Zwerge hier oft bereits kastriert. Mein Rat: Sollte ihnen ein Zwerg verstorben  sein und sie suchen einen neuen Partner (möglichst im selben Alter) für das verbleibende Tier, suchen sie zuerst im  Tierheim oder anderen Notstationen!!! Viele ganz liebe Mümmelmänner und Frauen sitzen hier ein, weil sie lästig  geworden sind und/oder sich niemand mehr um sie kümmert!!!   Aber, wo auch immer sie ihr Tier kaufen, sie sollten sich ihr Wunschtier sehr genau ansehen:   · Ist das Kaninchen munter, lebhaft und reagiert auf seine Umwelt?   · Ist das Kaninchen rundlich? Also keine herausstehenden Knochen und hat es einen weichen Bauch?   · Ist das Fell glänzend und dicht? Nicht struppig!!!   · Sind die Augen klar und frei von Verkrustungen oder gar Ausfluss? · Ist die Nase trocken und sauber?   · Sind auch die Ohren sauber und ohne Belag?   · Sind die Zähne grade?   · Ist die Analregion sauber, trocken und keinesfalls kotverschmiert?   Und auch alle anderen Tiere in dem Bestand sollten keine dieser Auffälligkeiten haben, ihr Wunschtier könnte sich bereits  angesteckt haben... Außerdem sollte der Zwerg nicht vor der 7. Woche von der Mutter getrennt werden. Zu früh getrennte  Ninchen sind anfälliger für Krankheiten und zeigen auch öfters Verhaltensstörungen!!!       Kaninchen sind Rudeltiere und leben am liebsten in der Gemeinschaft. Sie brauchen also mindestens einen Artgenossen zum "Unterhalten", Kuscheln, gegenseitiger Fellpflege, u.s.w. Kein anderes Tier, auch nicht das oftmals empfohlende Meerschweinchen oder der Mensch, kann diesen wichtigen sozialen Kontakt ersetzen. Nachfolgend ein paar Fotos die für sich sprechen... Weibchen und Bock,  verstehen sich so gut wie immer, aber wer nicht immerzu Nachwuchs haben möchte sollte den Bock auf jeden Fall Kastrieren lassen. Empfehlen würde ich eine Kastration ab ca. der 12- 14 Lebenswoche. Zwar muß der Rammler dann noch eine Zeitlang von der Häsin getrennt werden, aber diese Variante ist für das junge Tier nicht so belastend wie eine Frühkastration. Bock und Bock,  lassen sich ebenfalls sehr gut zusammen halten, wenn BEIDE Herren Kastriert sind. Unkastrierte Rammler würden  sich aufs heftigste Bekämpfen. Zwei Kastraten vertragen sich dagegen in der Regel sehr gut miteinander.   Weibchen und Weibchen,   diese Konstellation hat ihre Tücken! Am ehesten vertragen sich zwei Wurfschwestern miteinander. Ab der Pubertät  (ca. dem 5./6. Lebensmonatonat) kommt es aber oftmals zu Rangordnungsrangeleien. Dann kann ggf. eine  Kastration der Mädels Abhilfe schaffen. Besser wäre es allerdings den Zicken einen kastrierten Rammler dazu zu  setzen, wenn wenn genug Platz vorhanden ist. Dann ist sofort ruhe... ;o)  Die Vergesellschaftung   Wenn bereits ein Zwergkaninchen vorhanden ist und ein weiteres dazu kommen soll, ist das grundsetzlich erst mal  eine tolle Idee, doch in der Umsetzung leider nicht immer ganz einfach. Es gibt keine Garantie dafür, das sich die  beiden jemals mögen werden. Gehen sie daher ganz langsam und behutsam vor. Sie ziehen ja auch nicht gleich mit  einem ihnen völlig fremden Menschen in eine gemeinsame Wohnung. Am einfachsten ist es sicherlich, wenn man für  die Eingewöhnungszeit einen zweiten Käfig zur Verfügung hat. Stellt man die Käfige kurz nebeneinander und die Tiere  bekämpfen sich nicht, sondern beschnuppern sich nur gegenseitig ist schon mal viel gewonnen. Tauschen sie nun die  Einrichtungsgegenstände (Häuschen, Fressnapf...) untereinander aus, oder setzten sie die Zwerge jeweils in den  Käfig des anderen, auf diese Weise gewöhnen sich die Tiere noch besser an den Geruch des Artgenossen. Wenn die  beiden bis hierher kein agressives Verhalten zeigen bzw. nicht mehr zeigen, können sie den nächsten Schritt wagen.  Wählen sie nun einen neutralen Boden aus, der beiden Tieren völlig fremd ist. Es sollte genug Versteck möglichkeiten  geben, die ebenfalls noch keine Geruchsmarkierungen tragen dürfen. Lassen sie nun beide Tiere frei laufen. Sie  werden hintereinander her laufen und sich beschnuppern. Einer wird den anderen Besteigen und evtl. auch in den Po  zwicken. Oft fliegt auch büschelweise das Fell. Bis hierher ist das alles normal. Sie müßen die Rangordnung  untereinander klären. Meine Kinder verlieren in dieser Phase schnell die nerven, ihnen tut der unterlegene Zwerg leid.  Doch da muß er durch. Nur wenn sich die Zwei ernsthaft verletzen und beißen, und garnicht mehr von einander  ablassen, müßen sie eingreifen. Aber bitte nicht mit bloßen Händen, die Zwerge beißen wild um sich und könnten sie  verletzen. Ein gezielter Wasserstrahl aus einer Sprühflasche wird die Tiere einen Moment ablenken. Je jünger der  Neuankömmling ist desto einfacher wird die Vergesellschaftung. Aber dennoch ist es besser, für ein harmonisches  Miteinander, zwei in etwa gleichalte Tiere zu nehmen.    Zunächst mal muß eine grundsäzliche Frage geklärt werden: Innenhaltung oder Außenhaltung? Grundsätzlich ist den Tieren das Leben an der frischen Luft -auf dem Balkon oder im Garten- lieber. Bietet es zumeist auch mehr Gestalltungsmöglichkeiten die Abwechslung bieten. ABER es gibt auch deutlich mehr gefahren: Greifvögel, Katzen, Mader ect. aber auch Hitze und Kälte sind mögliche todesfallen. Auch muß ein Gartengehege gut gegen durchbuddeln gesichert sein. Was jeweils im Jahresverlauf zu beachten ist findet ihr hier: o Außenhaltung allgemein o Außenhaltung im Frühling o Außenhaltung im Sommer o Außenhaltung im Herbst o Außenhaltung im Winter Doch wie groß muss denn der Käfig/Stall nun sein?      Zu diesem Thema haben wir einen tollen Gastartikel von Carina Ewald erhalten. Klick hier Die Einrichtung des Käfigs/Stalls bleibt sich in beiden Fällen aber nahezu gleich: Es sind nur wenige Dinge nötig um es dem kleinen Fellbündel/den kleinen Fellbündeln so richtig gemütlich zu machen.   Ein Schlafhäuschen, möglichst mit einem flachen Dach. Kaninchen lieben erhöhte Aufsichtsplätze und werden  vermutlich mehr Zeit auf, als in dem Häuschen verbringen. Eine Wassertränke die von außen am Käfig befästigt wird  hat sich bei mir bewährt. Aber ein Wassernapf der etwas erhöht, zum Beispiel auf einem Ziegelstein, steht (damit das  Wasser nicht so schnell verschmutzt) wird von den Tieren meist bevorzugt. Ein Freßnapf, der nicht zu klein sein sollte.  (Viele Zwerge "speisen" gern gemeinsam) Ganz wichtig ist auch die Heuraufe, damit das für die Zwerge so wichtige  Heu nicht mit Urin oder Kot verschmutzt wird. Auch die Raufe sollte nicht zu klein ausfallen, denn manche Tiere haben  einen unglaublich hohen Heu verbrauch. Wenn man die Raufe dann oben noch mit einem kleinen Brett abdeckt, sinkt  die Verletzungsgefahr durch das rein und raus springen, dass ich bei meinen Tieren schon oft beobachtet habe. Und  Kaninchen erhalten gleich noch einen erhöhten Sitzplatz.   Meine Ställe habe ich mit einer schicht Kleintierstreu ausgelegt, auf die ich eine schicht Stoh gebe. Das hat  den Vorteil, das der Urin der Tiere aufgesaugt wird und sie dennoch nicht in der feuchten Einstreu stehen  müßen.   Für die Innenhaltung sind auch die etwas teureren Strohpellets sehr gut geeignet. Sie sind geruchsbindend und  verteilen sich nicht so sehr beim täglichen Freilauf in der Wohnung...!    In den vielen Jahren in denen ich die Kaninchenzucht betreibe habe ich sehr viele Bilder von "unseren Ninchen" in deren  neuem Zuhause erhalten. Erst mal ganz herzlichen Dank dafür ;o). Oft war ich überrascht und begeistert davon wie liebevoll  und kreativ die Gehege für die Mümmelmänner gestaltet worden sind. Viel zu schade um sie hier nicht den künftigen  Wackelnasenbesitzern als "Denkanstöße" zur Verfügung zu stellen...;o)   Hier nun die schönsten Ideen:       Die Eingewöhnungsphase Wenn ein Kaninchen einzieht, sollte sein Heim (Käfig, Stall,...) bereits fertig eingerichtet sein. Sie sollten ihm anfangs  etwas Ruhe gönnen, damit er alles erst mal genau kennen lernen kann. Er wird früher oder später, je nach  Temprament, anfangen alles zu erschnüffeln. Erst wenn der Zwerg anfängt sich zu putzen oder etwas zu fressen,  sollten sie sich ihm vorsichtig auf Augenhöhe nähern. Halten sie ihre Hand in den Käfig aber bedrängen sie den Racker  nicht. Er sollte auf sie zukommen um an ihrer Hand zu schnüffeln. Sie können ihm diesen Schritt auch mit etwas  Grünfutter erleichtern. Allerdings nur wenn er diese Kost auch gewohnt ist. (Bei mir gekaufte Tiere bekommen viel und  oft Grün- und Saftfutter) Wenn er ihnen aus der Hand frißt können sie ihn vorsichtig streicheln und wenn er sie  gewähren lässt auch aufnehmen. Aber bitte haben sie Gedult mit ihm, manche Tiere brauchen einfach etwas mehr Zeit  als andere.   Noch ein Hinweiß in eigener Sache: Meine Tiere werden von Beginn an, an Menschen gewöhnt, und zwar an  verschiedene Menschen. Meine drei Kinder und dessen Freunde verwöhnen die kleinen Racker schon früh mit allerhand  Leckerbissen und Streicheleinheiten. Natürlich gibt es unter ihnen auch Draufgänger und ehr schüchterne Vertreter  aber ich sage ihnen gern wer, wie, wann und warum ist.  Kaninchen sind sehr reinliche Tiere.  In der Regel suchen sie sich in ihrem Käfig/ Stall eine Ecke aus, in der sie ihr "Geschäft" verrichten. Eine enorme  Arbeitserleichterung ist es, wenn man dort eine Toilettenecke aus dem Zoofachhandel aufstellt. Und auch sonst ist der tägliche  Pflegeaufwand schnell erledigt, wenn man weiß worauf es ankommt. In unserem Stall hängt übrigens, als kleine  Gedächtnissstütze für mich und die Kinder, eine Liste mit den wichtigsten Informationen über Ernährung und Pflege der  Zwerge. Diese Liste stelle ich hier gern zum Download zur Verfügung.   Wichtig: Eine saubere Umgebung ist die beste Krankheitsvorsorge.    Täglich:   Der Käfig:   Toilettenecke und Futterschüssel mit heißem Wasser auswaschen und gut abtrocknen. Plattgetretenes Stroh  auflockern, damit Kotbällchen nach unten fallen.   Das Kaninchen:   Mehrmals am Tag putzen Kaninchen ausgiebig ihr kuscheliges Fell. In der Regel brauchen sie dabei keine  Unterstützung, nur bei Langhaarkaninchen sollte das Fell zusäzlich mit einer weichen Tierhaarbürste gekämmt  werden. Viele Zwerge (egal ob Kurz- oder Langhaar) genießen diese zusätzlichen Streicheleinheiten. Baden darf  man die Zwerge nicht. Die Erkältungsgefahr ist zu hoch. Die Afterregion sollte täglich untersucht werden.  Verschmutzungen, (z.B. Kotrückstände) können auf eine Krankheit hinweisen. Verkrustungen können sie mit  einem feuchtem Tuch und etwas Wasser vorsichtig abreiben. Vor allem Kaninchen in Außenhaltung müßen  genauestens auf kleinere Wunden am Körper untersucht werden. (Fliegen legen dort gerne ihre Eier ab)   1-2 x pro Woche Der Käfig:   Trinkflasche mit Flaschenbürste und Röhrchen mit Wattestäbchen reinigen. Streu komplett wechseln und  erneuern.   Bei Bedarf: Der Käfig:   Schlafhäuschen, Zwischenboden und Heuraufe mit heißem Wasser gründlich reinigen.   Das Kaninchen:   Ohren zwischendurch kontrollieren und ggf. säubern. Am besten geht das mit einem Papiertaschentuch, meist  ist dies aber nur bei Widderzwergen ervorderlich, da die Ohren bei ihnen nicht so gut “belüftet” werden.   Zahnkontrolle ..die oberen Schneidezähne müßen knapp über die unteren greifen   Die Geschlechtsecken ... hier lagern sich manchmal Sektete ab, einfach mit einem Wattestäbchen vorsichtig  reinigen.   Krallen schneiden ...geht am besten mit einer Krallenzange, lassen sie sich dies am Besten erstmal von einem  Tierarzt zeigen.    Die Frage "Was darf mein Zwergkaninchen alles essen?" hat mich seinerzeit viele Stunden Recherche im Internet gekostet.  Gefunden, was ich suche, hab ich allerdings nicht. Deshalb habe ich nun selbst eine Liste erstellt, mit allen möglichen  Futterpflanzen von denen ich weiß, das Kaninchen sie gerne mögen. Sollte ich etwas wichtiges Vergessen haben, bitte ich um  eine kurze e-mail. Ich werde es dann gerne (nachdem ich es ausprobiert habe) in diese Liste mit aufnehmen. In unserem Stall  hängt übrigens, als kleine Gedächtnissstütze für mich und die Kinder, eine Liste mit den wichtigsten Informationen über  Ernährung der Zwerge. Diese Liste stelle ich hier gern zum Download zur Verfügung. Die zukünftigen Besitzer meiner  Mümmelmänner bekommen sie, auf Wunsch, von mir ausgedruckt. Zum Thema “Zubereitung von Obst und getrocknetes  Obst als Kaninchenfutter” habe ich einen Gastartikel online gestellt.    Nun aber erst einmal grundsätzliche Tipps zur Ernährung... Täglich:  Frisches, sauberes Heu und frisches, handwarmes Wasser müßen dem Zwerg immer zur Verfügung stehen. Gutes Heu  hat eine grünliche Farbe, duftet aromatisch und fühlt sich nicht zu weich an. Es sollte möglichst viele verschiedene  Gräser, Blüten und Kräuter enthalten. Das Heu reichen sie am besten morgens in einer Heuraufe, die nach oben hin  abgedeckt ist. Damit stellen sie sicher, das daß Heu nicht von den Zwergen verunreinigt werden kann. UND: Viele  Kaninchen richten sich gern in der Heuraufe ihren Schlafplatz ein, dies sieht zwar niedlich aus, ist aber sehr gefährlich!  Zu schnell bleiben die Mümmelmänner darin hängen und sterben in kürzester Zeit aus purer Panik. Beim Wasser bietet  sich am ehesten eine Wassertränke an. Ein Wassernapf wird von den Zwergen zwar bevorzugt, verschmutzt aber leicht.  Um dem etwas vorzubeugen, sollte der Napf im Käfig etwas erhöht (z.B. auf einem Stein) stehen.   Zwischendurch abwechseld Grün- und Saftfutter. Pro Tier etwa eine hohle Hand voll. Diese Leckereien füttern sie  am besten aus der Hand. Das Stärkt das vertrauensvolle Verhältniss zwischen ihnen und ihrem Zwerg. Aber Vorsicht:  Wenn der Zwerg diese wichtige Kost nicht gewohnt ist, bitte ganz behutsamm damit anfangen. Sonst drohen  Verdaungsprobleme.  Zum Abschluß, also ca. gegen Nachmittag bzw. Abend etwa 3 El. Trockenfutter pro Tier und Tag, in einem nicht zu  kleinen Fressnapf. Zwergkaninchen mümmeln gern gemeinsam.  1-2 x pro Woche  Knabberkost 2-3 Zweige, abwechselnd mit Zwieback oder Knäckebrot   Bei Bedarf  Gewürzkräuter wie Petersilie (kleiner Bund)   Ein Kaninchen braucht nicht nur eine menge Auslauf, sondern sollte dabei auch beschäftigt werden. Denn auch der schönste  Freilauf, wird schnell langweilig, wenn es nichts neues zu entdecken gibt, oder der Spielkamerad fehlt. Das hört sich  aufwendiger an, als es tatsächlich ist. Viel braucht so ein Fellbündel zum Glücklichsein eigendlich nicht. Ihm reicht es oftmals  schon, wenn der Auslauf immer mal wieder etwas umgestaltet wird, oder es einige Leckerreien zu entdecken gibt.   Mit wenigen Handgriffen und ein paar alten Pappkartons oder ähnlichem, kann man den Rackern einen richtig kleinen  Abenteuerspielplatz bauen. Ich habe hier einige pfiffige Ideen zusammengetragen die nicht viel kosten und ganz leicht nach  zu machen sind.    Aber auch der schönste Abenteuerspielplatz kann den Artgenossen nicht ersetzen. Zu zweit macht eben alles doppelt so viel  Spaß. Futter erarbeiten:   Futterleine  Legen sie das Grün- und Saftfutter nicht einfach in den Käfig. Es hält die Racker Fit und Gesund wenn sie sich danach  recken müßen. Ganz besonders schön ist es auch, dem Nachwuchs bei den Gleichgewichtsübungen zuzusehen. Dazu  habe ich im Stall oberhalb einen Draht gespannt und hänge dort mit Hilfe von Wäscheklammern das Futter auf. Eben so  gut lassen sich die Leckereien aber auch am Käfiggitter festklemmen. Ein kleiner Futterball aus Metall erfüllt im großen  und ganzen eigentlich den selben Zweck, doch darin lassen sich zusätzlich gut auch mal Karotten o.ä. anbieten.  Zweige, lassen sich übrigens ebenfalls gut aufhängen.   Snackball  Begeistert bin ich auch von unserem kleinen Snackball. Einige Zwerge rollen ihn unermütlich vor sich her. Immer in der  Hoffnung das allerlei Leckereien aus der kleinen Öffnung fallen. Wenn sie das Interesse daran verlieren, weiß ich  genau: Er ist leer !   Verstecken  Manchmal verstecke ich auch einfach das Futter irgendwo im Freilauf, in einer Höhle oder auf einem  Steinhaufen. Für die Zwergkaninchen vergrabe ich es auch schon mal in der Buddelkiste, dann wird  eifrig gebuddelt und alle helfen mit.   Papprolle  Auch aus einer Toilettenpaperrolle lassen sich pfiffige Sachen machen. Meine Kinder legen dort z.B.  auch schon mal einige Drops hinein und verschließen die Rolle dann an den Seiten mit frischen Heu.  Von den kalorienreichen Drops halte ich an sich nicht so viel, meine Kinder kaufen sie von Zeit zu  Zeit. Aber wenn die Zwerge damit tüchtig beschäftigt werden, ist das soweit schon in Ordnung. Und  die Fellbündel freuts.   Eine andere möglichkeit ist es auch Pellets in die Papprolle zu bohren. Auch so ist Knabberspaß garantiert.    Buddeln und Graben:  Buddelkiste   Kaninchen buddeln für ihr Leben gern. In der Natur leben sie in großen, unterirdischen Höhlen mit vielen Tunneln und  Gängen. Ständig sind sie damit beschäftigt neue Fluchtmöglichkeiten zu schaffen. Daher kommt es ihrem natürlichem  Trieb entgegen, wenn sie auch in Heimtierhaltung die möglichkeit bekommen, nach Herzenslust in Erde, Sand  ähnlichem Graben können. Dazu bietet sich eine, nach oben geschloßende, Katzentoilette an, die mit Sand oder Erde  gefüllt wird. Ein stabiler Pappkarton, in den ein kleines Durchschlupfloch geschnitten wird, tut es aber auch.   Außengehege   In einem Außengehege sollte darauf geachtet werden, das der Zwerg sich nicht "in Windeseile" einen Fluchttunnel  aus dem Gehege baut. Die im Handel angebotenen, fertigen Ställe sind bestenfalls für den stundenweisen Aufendhalt  im Garten geeignet und sollten immer mal wieder umgesetzt werden. Besser ist es, wenn genug Platz im Garten  vorhanden ist, einen Außlauf selbst zu bauen. Den Gehegeboden dann z.B. Ausbetonieren, oder so wie ich es  gemacht habe, Maschendraht eingraben. In einer Ecke des Außlaufes habe ich dann eine Sandmulde angelegt und in  der anderen einen Erdhügel aufgeschüttet. Auf diese Weise können die Zwerge ihrem Trieb nachkommen, aber nicht  durchbrennen.   Verstecken und Klettern:   In einer Landschaft aus Steinen, Erde, Sand, Tunneln, Brücken, verschiedenen Ebenen, spielen Kaninchen sehr gern.  Im Handel werden eine vielzahl möglicher Einrichtungsgegenstände angeboten. Aber auch im Baumarkt und natürlich  in der Natur wird man fündig. Hohle Baumstämme, Ziegelsteine, Abflußrohre (100 ter aus dem Baumarkt),  Pappkartons, Rollpalisaden, Zweige, sogar Legosteine (Doplo) oder Holzbausteine der Kinder sind geeignet. Der  Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt 
Vorschaubild klicken zum Vergrößern
Was sie wissen sollten: Vor dem Kauf... Wo kaufe ich den neuen Mitbewohner? Besser zu Zweit!!! Aber, ... wer passt denn nun zu wem? Wohlfühlheime für Kaninchen gestallten Das Kaninchen zieht ein... Pflegetipps Ernährungstipps Beschäftigungstipps Home Schulklassen & Kiga zu Besuch Medien (TV & co.) Fotoshooting´s Gästebuch Kontakt / Impressum Haltung, Pflege uvm.